Verlängert sich automatisch und endet von selbst, wenn das Haus verkauft oder zurückgezogen ist. Drei Tage vor jeder Verlängerung kommt eine Erinnerung per E-Mail.
Kein Portal, kein Schild, keine Adresse vor Ihrer Freigabe. Ihre Mietverträge gelten unverändert weiter.
Die Mieterliste ist vertraulich
Mieterliste, Mietverträge und Abrechnungen sieht nur, wem Sie freigeben, jede Datei mit dessen Mitgliedsnummer. Jeder Abruf steht in Ihrem Protokoll.
Keine Anfragen ohne Geld dahinter
Wer anfragt, hat Beitrag gezahlt und den Ausweis gezeigt. Auf Wunsch geben Sie nur Käufern mit geprüftem Kapital- oder Finanzierungsnachweis frei.
Die Erbengemeinschaft ist sich noch nicht einig
Den Entwurf legen Sie ohne Zahlung an, und bis zur Prüfung sieht ihn niemand. Die Resonanz prüft jeder Miteigentümer selbst, ohne Konto.
Wer was sieht, entscheiden Sie.
Erst die Zahlen, dann die Adresse: Wer Ihr Haus sieht, entscheiden Sie.
Mehrfamilienhaus in HamburgBeispielansicht
Hamburg, Bereich —
Preisband
—
Wohnfläche
—
Einheiten
—
Faktor
—
Grundstück
—
Mindeststufe
—
Adresse nach Ihrer Freigabe
Fotos und Mieterliste nach Ihrer Freigabemit Wasserzeichen „Mitglied 0000“
Objekt —. Ansicht protokolliert.
Beispielansicht ohne Werte: So sieht ein geprüfter Käufer Ihr Haus, bevor Sie etwas freigeben. Die Felder füllen Sie beim Anlegen.
Was Mitglieder sehen
Objektart, Bereich, Preisband, Wohnfläche, Zahl der Wohnungen, Kennzahlen und einen Lageplan ohne Straßennamen. Keine Adresse, keine Fotos, keine Mieterliste, kein Name.
Wer mehr sieht
Nur wem Sie freigeben: automatisch ab einer Stufe, einzeln auf Anfrage oder nur für Eingeladene, auf Wunsch nur mit Kapital- oder Finanzierungsnachweis. Jede Freigabe lässt sich widerrufen.
Wie Gebote kommen
In einer Angebotsrunde mit fester Frist. Mitglieder sehen Frist und Zahl der Gebote, die Beträge sehen nur Sie. Keine Auktion; verbindlich wird erst der Kaufvertrag beim Notar.
Was niemand sieht
Wie lange das Haus im Netzwerk ist. Unterhand zählt keine Tage am Markt.
Was Sie zusagen
Per Kontrollkästchen beim Anlegen: Sie bieten das Haus ausschließlich über Unterhand an und stellen es bis mindestens 30 Tage nach der Freischaltung auf kein Portal.
Was Unterhand prüft
Vor der Freischaltung Ihre Identität und den Nachweis, dass Sie verkaufen dürfen, etwa den Grundbuchauszug. Unterhand bewertet nicht.
Für private Eigentümer und Erbengemeinschaften, die in Hamburg ein vermietetes Mehrfamilienhaus besitzen.
86.417 Gebäude mit drei und mehr Wohnungen zählt der Zensus 2022 in Hamburg. Wer eines davon verkauft, verkauft an Käufer, die rechnen: Jahresnettomiete, Faktor, Zustand. Die Mietverträge bleiben bestehen (§ 566 BGB), Notar und Grundbuch zahlt nach dem Gesetz der Käufer (§ 448 Abs. 2 BGB).
Mietshäuser in Hamburg: was der Zensus zählt
Auf 755,09 km² stehen in Hamburg 86.417 Gebäude mit drei und mehr Wohnungen, bei 1.869.473 Einwohnern. Die Tabelle unten stellt den Bestand neben den des Landes und des Bundes.
Fernwärme versorgt in Hamburg 18,1 % der Gebäude, bundesweit 6,6 %. Hängt Ihr Haus am Netz, legen Sie Liefervertrag und Abrechnungen der letzten Jahre bei; Käufer prüfen die umlegbaren Kosten.
28 Orte grenzen an Hamburg, darunter Oststeinbek und Barsbüttel. Die Tabelle unten nennt ihre Mieten und Eigentümerquoten; Käufer ziehen diesen Vergleich ohnehin.
Hamburg im Vergleich
Kennzahl
Hamburg
Deutschland
Einwohner (31. Dezember 2025)
1.869.473
83.467.117
Gebäude mit Wohnraum mit drei und mehr Wohnungen
86.417
3.629.757
Wohnungen in Gebäuden mit drei und mehr Wohnungen
80,7 %
55,8 %
Gebäude mit Wohnraum, Baujahr vor 1919
9,9 %
13,1 %
Gebäude mit Wohnraum, Baujahr bis 1949
24,0 %
24,8 %
Gebäude mit Wohnraum, Baujahr 1950 bis 1979
43,2 %
36,3 %
Gebäude mit Wohnraum, Baujahr ab 2000
16,4 %
16,5 %
Heizung mit Gas
65,6 %
53,9 %
Heizung mit Öl
10,7 %
24,7 %
Fernwärme
18,1 %
6,6 %
Eigentümerquote
21,6 %
44,3 %
Leerstand
1,9 %
4,3 %
Nettokaltmiete je m²
9,16 €
7,28 €
Zensus 2022, Stichtag 15. Mai 2022; Einwohner und Fläche: Gemeindeverzeichnis, 31. Dezember 2025.
Wert, Faktor und Gebot
Ihre Jahresnettomiete ist die Grundlage jeder Rechnung. Multipliziert mit dem Ertragsfaktor der passenden Baujahresgruppe aus dem Grundstücksmarktbericht ergibt sie eine erste Größenordnung; ein Verkehrswert im Sinn von § 194 BauGB ist das noch nicht.
Belastbar wird der Wert mit einem Gutachten: beim Gutachterausschuss auf Antrag der Eigentümer (§ 193 Abs. 1 BauGB) oder bei einem öffentlich bestellten Sachverständigen. Unterhand bewertet nicht; was Käufer tatsächlich bieten, zeigt die Angebotsrunde.
Fundstellen: § 193 BauGB; § 194 BauGB. Stand 3. November 2026.
Neun Schritte vom Ordner bis zur Übergabe
Was zuerst kommt, ist fest; wann Sie den nächsten Schritt gehen, entscheiden Sie. Öffentlich wird dabei nichts.
Mieterliste zuerst. Mieterliste, Mietverträge, Betriebskostenabrechnungen und Grundbuchauszug zuerst. Käufer eines Mehrfamilienhauses prüfen die Miete, bevor sie das Haus sehen; je vollständiger die Liste, desto weniger Rückfragen später.
Den Wert einordnen. Jahresnettomiete mal Ertragsfaktor ist die erste Zahl; den Faktor Ihrer Baujahresgruppe nennt der Grundstücksmarktbericht. Belastbar wird der Wert mit einem Gutachten des Gutachterausschusses oder eines Sachverständigen.
Resonanz prüfen. Objektart, Ort, Preis: Die Resonanz zeigt ab drei, wie viele geprüfte Mandate passen und wie viele davon einen Nachweis haben. Ihr Haus bleibt dabei unsichtbar.
Objekt anlegen. Sie legen zwei Stufen an: Stufe 1 für alle geprüften Mitglieder mit Lageplan, Preisband, Wohnfläche, Wohnungen und Kennzahlen; Stufe 2 mit Adresse, Fotos, Mieterliste und Unterlagen nur für die, denen Sie freigeben. Dazu Freigabe-Modus, Mindeststufe und auf Wunsch die Pflicht zum Kapitalnachweis.
Zusage und Freischaltung. Zusage per Kontrollkästchen, Grundbuchauszug als Nachweis, „Zur Prüfung geben“: Dann zahlen Sie 149 € netto zzgl. USt. je 30 Tage, und Unterhand schaltet frei, sobald Identität und Eigentum geprüft sind.
Freigeben oder ablehnen. Jede Anfrage zeigt Mitgliedsnummer, Stufe, Nachweis-Stand und das Mandat, nie einen Namen. Sie geben frei oder lehnen ab; jede Freigabe lässt sich widerrufen, und jede Ansicht steht im Protokoll.
Gebote bis zur Frist. Für Gebote setzen Sie eine Frist, in der Regel zwei Wochen und nie über das Ende des Vorlaufs hinaus, auf Wunsch mit Mindestgebot. Bieten können Mitglieder mit Freigabe, unverbindlich; die Beträge sehen nur Sie. Danach sprechen Sie mit dem Mitglied Ihrer Wahl.
Notar und Gemeinde. Nach der Beurkundung sichert die Vormerkung den Käufer; die Gemeinde hat drei Monate, um sich zum Vorkaufsrecht zu erklären (§ 28 BauGB). Erst wenn der Notar die Fälligkeit mitteilt, zahlt der Käufer.
Stichtag und Mieter. Zum vereinbarten Stichtag gehen Mieten, Lasten und Kautionen auf den Käufer über; übergeben Sie die Kautionen nachweisbar. Teilen Sie den Mietern den Eigentümerwechsel schriftlich mit; ohne diese Mitteilung haften Sie für die Pflichten des Käufers weiter (§ 566 Abs. 2 BGB).
Mietrecht und Baurecht beim Verkauf
Die erste Zeile gilt nur in Hamburg, die übrigen bundesweit. Ob die Mietpreisbremse oder eine abgesenkte Kappungsgrenze in Hamburg gilt, zeigt der Kasten darunter mit der Fundstelle der Landesverordnung.
Was
Regel
Fundstelle
Grunderwerbsteuer Hamburg
5,5 % vom Kaufpreis, für Erwerbsvorgänge seit dem 1. Januar 2023
§ 1 Gesetz über die Festsetzung des Steuersatzes bei der Grunderwerbsteuer vom 16. Dezember 2008, geändert durch Gesetz vom 8. März 2022 (HmbGVBl. S. 174)
Mieter beim Verkauf
bleiben bestehen, der Käufer wird Vermieter und übernimmt die Kautionen
§§ 566, 566a, 573 BGB
Miete bei Wiedervermietung
gilt nur in Orten, die die Landesverordnung nennt
§ 556d BGB
Kappungsgrenze bei Mieterhöhungen
höchstens 20 Prozent in drei Jahren, in Orten der Landesverordnung 15 Prozent
§ 558 Abs. 3 BGB
Vorkaufsrecht der Mieter
beim Verkauf des ganzen, nicht aufgeteilten Hauses in der Regel nicht
§ 577 Abs. 1 BGB
Gemeindliches Vorkaufsrecht
in den gesetzlichen Fällen, binnen drei Monaten nach Mitteilung des Vertrags
§§ 24, 25, 28 BauGB
Eigenbedarf nach Aufteilung
mindestens drei Jahre, per Landesverordnung bis zu zehn
§ 577a BGB
Energieausweis beim Verkauf
vorlegen zur Besichtigung, übergeben nach dem Kaufvertrag
§ 80 Abs. 3 und 4 GModG
Teilung der Maklerprovision
nicht beim Mehrfamilienhaus; die Provision ist frei vereinbart
§ 656c BGB
Mietrecht und Baurecht in Hamburg
Alle fünf Regeln aus Landesverordnungen gelten in Hamburg. Maßgeblich ist der Wortlaut der Verordnungen, gelesen am 3. November 2026; jede Zeile nennt ihre Fundstelle.
Regel
Was gilt
Fundstelle
Mietpreisbremse (§ 556d BGB)
Gilt in Hamburg, befristet bis zum 31. Dezember 2029. Bei Mietbeginn darf die Miete die ortsübliche Vergleichsmiete höchstens um 10 Prozent übersteigen (§ 556d Abs. 1 BGB).
Mietpreisbegrenzungsverordnung Hamburg: Verordnung vom 25. November 2025 (HmbGVBl. 2025 S. 684), § 1
Abgesenkte Kappungsgrenze (§ 558 Abs. 3 BGB)
Gilt in Hamburg, befristet bis zum 31. August 2028. Mieterhöhungen bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete höchstens 15 Prozent in drei Jahren statt 20 Prozent (§ 558 Abs. 3 BGB).
Kappungsgrenzenverordnung Hamburg: Verordnung vom 8. August 2023 (HmbGVBl. 2023 S. 267), § 1
Verlängerte Kündigungssperrfrist nach Umwandlung (§ 577a Abs. 2 BGB)
Gilt in Hamburg, befristet bis zum 31. August 2033. Nach Umwandlung und Verkauf einer vermieteten Wohnung kann der Erwerber erst nach zehn Jahren wegen Eigenbedarfs oder Verwertung kündigen (§ 577a BGB).
Kündigungsschutzfristverordnung Hamburg: Verordnung vom 8. August 2023 (HmbGVBl. 2023 S. 261), § 1
Genehmigung für die Umwandlung in Eigentumswohnungen (§ 250 BauGB)
Gilt in Hamburg, befristet bis zum 31. Dezember 2030. Begründung oder Teilung von Wohnungs- und Teileigentum in bestehenden Wohngebäuden mit mehr als fünf Wohnungen nur mit Genehmigung (§ 250 BauGB).
Verordnung über die Einführung einer Genehmigungspflicht für die Bildung von Wohnungseigentum nach § 250 BauGB: Verordnung vom 16. Dezember 2025 (HmbGVBl. 2025 S. 814), §§ 1 und 2
Angespannter Wohnungsmarkt im Baurecht (§ 201a BauGB)
Gilt in Hamburg, befristet bis zum 31. Dezember 2026. Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt nach § 201a BauGB: Die Gemeinde kann ein Vorkaufsrecht an brachliegenden Grundstücken begründen, leichter zugunsten des Wohnungsbaus vom Bebauungsplan befreien und Baugebote anordnen (§§ 25, 31, 175, 176 BauGB).
Verordnung über die Bestimmung der Freien und Hansestadt Hamburg als Gebiet mit einem angespannten Wohnungsmarkt nach § 201a BauGB: Verordnung vom 13. Juli 2021 (HmbGVBl. 2021 S. 530), § 1
Gemeindelisten aus dem Text der Landesverordnungen, zugeordnet über Name und Kreis zum Gemeindeverzeichnis; Gemeinden, deren Name nicht eindeutig ist, sind nicht zugeordnet. Stand der Verordnungen 3. November 2026. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung.
Stand 3. November 2026.
Im Ganzen verkaufen oder aufteilen
Der Weg zur Eigentumswohnung
Aufteilen können Sie selbst: mit einer Teilungserklärung (§ 8 WEG), einem Aufteilungsplan und der Bescheinigung der Baubehörde, dass die Wohnungen in sich abgeschlossen sind (§ 7 Abs. 4 WEG). Die Wohnungsgrundbücher legt das Grundbuchamt an.
Fundstellen: §§ 7, 8 WEG. Stand 3. November 2026.
Mieter und Aufteilung
Nach einer Aufteilung hat der Mieter beim ersten Verkauf seiner Wohnung ein Vorkaufsrecht (§ 577 BGB), und eine Kündigung wegen Eigenbedarfs ist für mindestens drei Jahre gesperrt (§ 577a BGB). Beim Verkauf des ganzen Hauses bleibt es in der Regel bei den bisherigen Rechten.
Fundstellen: §§ 577, 577a BGB. Stand 3. November 2026.
Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung.
Rechenbeispiel für ein Mietshaus in Hamburg
Beispiel: ein vermietetes Mehrfamilienhaus in Hamburg zum Preis von 1.000.000 €. Der Preis ist eine Annahme für die Rechnung, kein Marktwert. Gebühren nach Tabelle B (§ 34 GNotKG), eine volle Gebühr beträgt bei diesem Wert 1.735 €; die Grunderwerbsteuer in Hamburg beträgt 5,5 %.
Posten
Grundlage
Betrag
Wer zahlt
Grundschuld (300.000 €) löschen lassen
halbe Gebühr nach GNotKG KV 14140
317,50 €
Verkäufer
Einzelobjekt bei Unterhand, je 30 Tage
fällig beim „Zur Prüfung geben“; endet mit dem Verkauf von selbst
149 € netto zzgl. USt. je 30 Tage (177,31 € inkl. USt.), monatlich kündbar
Verkäufer
Grunderwerbsteuer
Landessatz auf den Kaufpreis (§ 11 GrEStG und Landesrecht)
55.000 €
Käufer, nach Vertrag
Kaufvertrag beim Notar
doppelte Gebühr nach GNotKG KV 21100, zzgl. USt.
3.470 €
Käufer (§ 448 Abs. 2 BGB)
Vollzug und Fälligkeitsmitteilung
je 0,5 Gebühr, GNotKG KV 22110 und KV 22200
1.735 €
Käufer
Vormerkung im Grundbuch
halbe Gebühr nach GNotKG KV 14150
867,50 €
Käufer
Grundbucheintrag des neuen Eigentümers
1,0 Gebühr, GNotKG KV 14110
1.735 €
Käufer (§ 448 Abs. 2 BGB)
Mindestens 60.205 € kommen im Beispiel auf den Käufer zu, 6,0 % des Kaufpreises, für Steuer, Beurkundung und Eintragung; Vollzug, Vormerkung, Auslagen und Umsatzsteuer kommen dazu. Je höher diese Summe, desto weniger bleibt für den Kaufpreis.
Auf Sie entfallen die Löschung alter Grundschulden und ein Maklerlohn, falls Sie einen beauftragen; die gesetzliche Teilung gilt beim Mehrfamilienhaus nicht (§ 656c BGB). Unterhand nimmt keine Provision.
Kaufnebenkosten des Käufers bei drei Kaufpreisen
Kaufpreis
Grunderwerbsteuer 5,5 %
Beurkundung und Eintragung (3,0 Gebühren)
Zusammen
Anteil am Kaufpreis
600.000 €
33.000 €
3.285 €
36.285 €
6,0 %
1.000.000 €
55.000 €
5.205 €
60.205 €
6,0 %
1.800.000 €
99.000 €
9.045 €
108.045 €
6,0 %
Beurkundung (2,0) und Eintragung (1,0) nach Tabelle B (§ 34 GNotKG), ohne Vollzug, Auslagen und Umsatzsteuer; Grunderwerbsteuer nach dem Satz des Landes. Beispielpreise, keine Marktwerte.
Unterlagen für den Verkauf eines Mietshauses
Eigentum und Grundstück
Grundbuchauszug neuen Datums
Liegenschaftskarte, Baulastenverzeichnis
Auskunft aus dem Altlastenkataster
Aufstellung der Grundschulden und Löschungsbewilligung der Bank
bei Denkmalschutz: Eintrag in die Denkmalliste
Vermietung
Mieterliste mit Fläche, Kaltmiete, Vorauszahlung, Beginn, Kaution und letzter Erhöhung
Mietverträge mit allen Nachträgen
Nebenkostenabrechnungen der letzten drei Jahre
Kautionskonten und offene Streitfälle
Leerstand mit Grund und Dauer
Gebäude
Energieausweis, gültig
Pläne und Wohnflächenberechnung
Genehmigungen, auch für ausgebaute Dach- und Kellerräume
Rechnungen über Dach, Fenster, Heizung, Elektrik und Leitungen
Feuerstättenbescheid, Versicherungsschein
Mehrere Eigentümer
Erbnachweis: Erbschein oder notarielles Testament mit Eröffnung (§ 35 GBO)
beglaubigte Vollmachten abwesender Miterben
schriftliche Einigung über Verkauf und Preisuntergrenze (§ 2040 BGB)
Was Vermieter zögern lässt
„Ohne Portal finde ich zu wenige Käufer.“
Reichweite ist nicht Nachfrage. Die Resonanz zählt vorher, wie viele geprüfte Mandate passen; nach den 30 Tagen der Zusage können Sie neu entscheiden, ohne dass ein Portal die Tage mitgezählt hat.
„Im Haus soll niemand unruhig werden.“
Bis zur Besichtigung merken sie nichts: Stufe 1 zeigt keine Adresse, die Mieterliste sieht nur, wen Sie freigeben. Für Termine in bewohnten Wohnungen sprechen Sie mit den Mietern; ihre Verträge bleiben unverändert (§ 566 BGB).
„Ich weiß nicht, was das Haus wert ist.“
Dafür gibt es den Marktbericht mit Ertragsfaktoren und, wenn nötig, ein Gutachten. Was Käufer bieten, sehen Sie in der Angebotsrunde, ohne sich zu binden.
„Ich habe schon einen Makler.“
Gern auch mit Makler: Ihr Auftrag bleibt sein Auftrag, er kann das Haus als Professional einstellen. Unterhand ändert nur, wer das Haus sieht und wann.
Verkaufen, ohne dass es jemand merkt
Öffentlich verkauft, ist ein Mietshaus für jeden zu sehen, auch für die eigenen Mieter. Bei Unterhand kommt zuerst die Rechnung, dann, nach Ihrer Freigabe, die Adresse.
Geprüfte Mitglieder sehen Ihr Haus zuerst nur auf Stufe 1: als Lageplan mit Preisband, Wohnfläche, Zahl der Wohnungen und Kennzahlen, ohne Adresse, ohne Fotos, ohne Ihren Namen. Mitglied wird nur, wer einen Beitrag zahlt und seine Identität nachweist.
Was über Stufe 1 hinausgeht, geben Sie frei; bei einem Mehrfamilienhaus oft nur für Investoren mit Kapital- oder Finanzierungsnachweis. Jede Datei trägt die Nummer des Lesenden, jede Ansicht steht im Protokoll.
Nachfrage in Hamburg
Geprüfte Mandate für Mehrfamilienhäuser in Hamburg
nicht ausgewiesen
davon mit Kapital- oder Finanzierungsnachweis
nicht ausgewiesen
Für Hamburg nennt Unterhand erst ab drei eine Zahl. Wie viele Mandate zu Ihrem Haus passen, zeigt die Resonanz, ohne Konto.
Luftlinie zwischen den Mittelpunkten, Einwohner, Eigentümerquote und Nettokaltmiete aus dem Zensus 2022.
Ort
Luftlinie
Einwohner
Eigentümerquote
Nettokaltmiete
Hamburg
–
1.869.473
21,6 %
9,16 € je m²
Oststeinbek
10,8 km
9.052
61,3 %
8,89 € je m²
Barsbüttel
13,4 km
13.342
56,9 %
9,26 € je m²
Schenefeld (Pinneberg)
14,0 km
19.875
43,7 %
9,28 € je m²
Halstenbek
14,6 km
18.168
56,0 %
9,23 € je m²
Stapelfeld
14,8 km
1.839
64,2 %
8,55 € je m²
Ellerbek
15,2 km
4.402
68,0 %
8,67 € je m²
Bönningstedt
15,5 km
4.566
60,4 %
8,74 € je m²
Rellingen
15,6 km
15.135
60,0 %
9,01 € je m²
Reinbek
16,5 km
28.146
53,6 %
8,70 € je m²
Wentorf bei Hamburg
17,0 km
13.477
42,3 %
8,90 € je m²
Norderstedt
17,1 km
83.196
39,8 %
8,98 € je m²
Seevetal
17,7 km
44.091
57,8 %
8,47 € je m²
Was Eigentümer in Hamburg fragen
Was ist mein Mehrfamilienhaus in Hamburg wert?
Als erste Einordnung: Jahresnettomiete mal Ertragsfaktor aus dem Grundstücksmarktbericht des Gutachterausschusses. Ein Verkehrswertgutachten erstellt der Gutachterausschuss auf Antrag (§ 193 Abs. 1 BauGB). Die Nettokaltmiete lag beim Zensus 2022 in Hamburg bei 9,16 € je m²; maßgeblich ist Ihre Ist-Miete. Unterhand bewertet nicht.
Dürfen die Mieter vorkaufen?
Nicht beim Verkauf im Ganzen. Ein Vorkaufsrecht hat der Mieter nur, wenn an seiner Wohnung nach der Vermietung Wohnungseigentum begründet wurde oder werden soll, und dann beim ersten Verkauf (§ 577 BGB).
Kann die Gemeinde mein Haus vorkaufen?
In den Fällen der §§ 24 und 25 BauGB, etwa in Sanierungsgebieten oder im Gebiet einer Vorkaufssatzung. Der Notar teilt den Vertrag der Gemeinde mit; das Grundbuchamt trägt den Käufer erst ein, wenn ihr Zeugnis vorliegt. Die Frist beträgt drei Monate ab Mitteilung (§ 28 BauGB).
Welche Kosten trage ich als Verkäufer?
Notar und Grundbuch trägt nach § 448 Abs. 2 BGB der Käufer, wenn nichts anderes vereinbart ist. Die Grunderwerbsteuer schulden beide Vertragsteile (§ 13 Nr. 1 GrEStG); in Hamburg beträgt sie 5,5 %, im Beispiel 55.000 €. Sie tragen die Löschung Ihrer Grundschulden.
Muss ich auf den Gewinn Steuern zahlen?
Nur innerhalb von zehn Jahren nach der Anschaffung (§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG); bei geerbten Häusern zählt die Anschaffung durch den Erblasser (§ 23 Abs. 1 Satz 3 EStG). Bei mehreren Verkäufen klären Sie mit der Steuerberatung, ob gewerblicher Handel vorliegt.
Ein Miterbe blockiert den Verkauf. Was nun?
Verkaufen können nur alle zusammen (§ 2040 Abs. 1 BGB). Bleibt es beim Nein, kann jeder die Auseinandersetzung verlangen (§ 2042 BGB), notfalls über die Teilungsversteigerung (§ 180 ZVG). Eine Übernahme durch einen Miterben ist grunderwerbsteuerfrei (§ 3 Nr. 3 GrEStG).
Wie bleibt der Verkauf vertraulich?
Ohne Adresse und Fotos auf Stufe 1, mit Freigabe nur an Mitglieder, die Sie auswählen, und mit Wasserzeichen und Protokoll für alles, was Sie freigeben. Ein Schild und eine Zählung der Tage am Markt gibt es bei Unterhand nicht.
Aus welchen Jahren stammt der Bestand in Hamburg?
Der Zensus 2022 zählt in Hamburg 9,9 % der Gebäude mit Wohnraum aus der Zeit vor 1919, 43,2 % aus den Jahren 1950 bis 1979 und 16,4 % ab 2000. Käufer älterer Häuser fragen nach Leitungen, Dach und Heizung; legen Sie Belege früh bereit.
Wie viele Mehrfamilienhäuser gibt es in Hamburg?
86.417 Mehrfamilienhäuser mit 80,7 % aller Wohnungen zählt der Zensus 2022 in Hamburg. Verkaufszahlen und Ertragsfaktoren veröffentlicht der Gutachterausschuss im Grundstücksmarktbericht.
Brauche ich einen Makler?
Ein Makler ist kein Muss. Als Einzelobjekt zahlen Sie 149 € netto zzgl. USt. je 30 Tage, monatlich kündbar, und keine Provision. Ein Makler kann das Haus ebenso über Unterhand führen; seine Provision vereinbaren Sie frei.
Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung.
§ 1 Gesetz über die Festsetzung des Steuersatzes bei der Grunderwerbsteuer vom 16. Dezember 2008, geändert durch Gesetz vom 8. März 2022 (HmbGVBl. S. 174). Hamburg; Steuersatz seit 1. Januar 2023. Amtliches Werk (§ 5 Abs. 1 UrhG).
Landesverordnungen nach § 556d, § 558 Abs. 3 und § 577a Abs. 2 BGB sowie § 201a und § 250 BauGB (Fundstelle je Zeile im Abschnitt zu Mietrecht und Baurecht). Hamburg; Wortlaut geprüft am 3. November 2026. Amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG).
Bundesgesetze in den Fundstellen dieser Seite, Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) mit Tabelle B und Kostenverzeichnis. Bundesamt für Justiz; Wortlaut geprüft am 2. November 2026. Amtliche Werke (§ 5 Abs. 1 UrhG). www.gesetze-im-internet.de/
Preise und Mechanik von Unterhand. Unterhand; 3. November 2026. –. /mitgliedschaft
Netzwerkzahlen nennt Unterhand erst ab drei. Kein Objekt, keine Adresse und kein Preis eines einzelnen Objekts steht auf dieser Seite. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung. Stand 3. November 2026.
In Ruhe verkaufen, während die Mieten weiterlaufen.
Ihre Mieter wohnen weiter, ihre Verträge gelten unverändert, und bis Sie freigeben, sieht niemand Adresse oder Mieterliste. Den Entwurf legen Sie ohne Zahlung an; zur Prüfung geben Sie das Haus, wenn Sie so weit sind.
1HeuteKonto anlegen mit dem Weg „Ich biete ein einzelnes Objekt an“, Identität nachweisen, das Haus beschreiben: Wohnfläche, Wohnungen, Miete. Bis hierhin zahlen Sie nichts.
2Wenn Sie so weit sindMieterliste und Unterlagen hochladen, per Kontrollkästchen zusagen, dass Sie das Haus nur über Unterhand anbieten, Grundbuchauszug als Nachweis, „Zur Prüfung geben“. Erst dann wird bezahlt.
3Nach der FreischaltungMitglieder mit passendem Mandat erhalten den Treffer per E-Mail. Jede Anfrage kommt mit Mitgliedsnummer und geprüftem Ausweis; Sie geben frei oder lehnen ab und holen Gebote bis zu einer Frist ein.
149 €Einzelobjekt, netto zzgl. USt. je 30 Tage 177,31 € inkl. USt., monatlich kündbar
Konto und Entwurf kosten nichts. Bezahlt wird erst, wenn Sie das Haus zur Prüfung geben.
Verlängert sich automatisch und endet von selbst, wenn das Haus verkauft oder zurückgezogen ist. Drei Tage vor jeder Verlängerung kommt eine Erinnerung per E-Mail.
Für mehrere Häuser: Professional mit bis zu zehn aktiven Objekten, 199 € netto zzgl. USt. im Monat für die ersten hundert Anbieter, sonst 249 €; monatlich kündbar, keine Mindestlaufzeit.
Was kostet es?
149 € netto zzgl. USt. je 30 Tage, für Privatleute 177,31 € inkl. USt.; monatlich kündbar. Konto, Entwurf, Resonanz und das Stille Register kosten nichts, eine Provision gibt es nicht.
Wann wird abgebucht?
Zum ersten Mal, wenn Sie das Haus zur Prüfung geben, per Karte oder SEPA-Lastschrift, danach alle 30 Tage. Drei Tage vor jeder Verlängerung kommt eine Erinnerung per E-Mail. Ist das Haus verkauft oder ziehen Sie es zurück, endet es von selbst.
Wie kündige ich?
Monatlich, zum Ende jedes Zeitraums von 30 Tagen: im Konto oder ohne Anmeldung über Verträge hier kündigen.